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Auch 15 Jahre nach Erstveröffentlichung begeistert die Strategie-Reihe mit neuen Spielelementen und Konflikten

Auch 15 Jahre nach Erstveröffentlichung begeistert die Strategie-Reihe mit neuen Spielelementen und Konflikten

Bewertung (4 Stimmen)

Programm-Lizenz Zahlung

Hersteller Electronic Arts

Läuft unter Windows

Bewertung

(4 Stimmen)

Hersteller

Electronic Arts

Läuft unter

Windows

Programm-Lizenz

Zahlung

Vorteile

  • Abwechslungsreiche Kampagnen für GDI und Nod
  • Innovatives Klassensystem mit Rollenspiel-Elementen
  • Rasante und kurzweilige Gefechte
  • Atmosphärische Zwischensequenzen

Nachteile

  • Verlust klassischer Strategie-Elemente
  • Dauerhafte Internetverbindung zwingend erforderlich
  • Weniger taktische Tiefe
  • Wegfindung der Einheiten teilweise problematisch

Das Finale der Tiberium-Saga als experimentelles Strategiespiel für Windows

Hintergrund und Story

Command & Conquer 4: Tiberian Twilight bildet das Ende der legendären Tiberium-Reihe. Im Zentrum steht erneut der Kampf zwischen der Global Defense Initiative (GDI) und der Bruderschaft von Nod. Der Konflikt um das Tiberium, das die Erde unwiderruflich verändert hat, spitzt sich dramatisch zu. Die Handlung knüpft an die Geschehnisse der Vorgänger an und sorgt mit cineastischen Zwischensequenzen für typische Serienatmosphäre. Fans erleben den Abschluss der Geschichte um den charismatischen Gegenspieler Kane, dessen Pläne das Schicksal der Menschheit bestimmen.

Spielmechanik und Neuerungen

Command & Conquer 4: Tiberian Twilight bricht radikal mit den traditionellen Spielmechaniken der Reihe. Die klassische Basis-Errichtung entfällt nahezu vollständig. Stattdessen steht der mobile „Crawler“ im Mittelpunkt, von dem aus direkt Einheiten verschiedener Typen auf das Schlachtfeld gebracht werden. Ressourcenmanagement und das Sammeln von Tiberium sind nun bedeutungslos, das Tiberium dient bloß noch als erzählerischer Rahmen.

Ein Kernaspekt ist das neue Klassensystem: Der Spieler wählt vor jeder Mission zwischen Offensive, Defensive und Support, jede mit eigenen Einheiten, Funktionen und Fähigkeiten. Durch das Sammeln von Erfahrungspunkten (XP) im Solo- sowie Mehrspielermodus werden neue Einheiten und Upgrades freigeschaltet, was dem Spiel eine rollenspielähnliche Progression verleiht.

Mehrspielermodus & Motivation

Im Mehrspielermodus treten bis zu fünf Spieler pro Seite gegeneinander an. Teamwork und Koordination sind entscheidender denn je, da bestimmte Klassi-Kombinationen auf dem Schlachtfeld miteinander harmonieren. Durch das Weglassen des traditionellen Basisbaus stehen schnelle Gefechte im Vordergrund. Die Community reagierte jedoch geteilter Meinung auf diese Veränderungen, da das Spielgefühl stark von früheren Teilen abweicht.

Atmosphäre, Präsentation und Technik

Die filmreife Inszenierung bleibt ein Highlight. Hochwertige Videosequenzen führen durch die Kampagne, unterstützt von einem passenden Soundtrack und soliden Effekten. Die Grafik entspricht dem Stand der Zeit, reicht jedoch nicht an Genre-Highlights heran. Technisch gibt es kleinere Schwächen, beispielsweise bei der Wegfindung der Einheiten. Zudem ist eine permanente Internetverbindung für das Spielen erforderlich, was Kritik hervorrief.

Fazit

Command & Conquer 4: Tiberian Twilight wagt viel und verlässt bewährte Pfade der Reihe. Die Umstellung auf dynamische Truppenbewegungen bringt Tempo, opfert aber zugunsten der Action einen Großteil der strategischen Tiefe. Die tiefgreifenden Veränderungen sorgen für frischen Wind, werden langjährige Fans jedoch möglicherweise enttäuschen.

Vorteile

  • Abwechslungsreiche Kampagnen für GDI und Nod
  • Innovatives Klassensystem mit Rollenspiel-Elementen
  • Rasante und kurzweilige Gefechte
  • Atmosphärische Zwischensequenzen

Nachteile

  • Verlust klassischer Strategie-Elemente
  • Dauerhafte Internetverbindung zwingend erforderlich
  • Weniger taktische Tiefe
  • Wegfindung der Einheiten teilweise problematisch

Screenshots von Command & Conquer 4: Tiberian Twilight